HAUPTGERICHTE

Bolognese Sauce mit Zucchinispaghetti

Ich weiß noch ganz genau wie ich gejubelt hab, als ich vor einigen Jahren draufgekommen bin, dass man meine heiß geliebte Bolognese Sauce auch ohne Fleisch zubereiten kann! Jihaaaa…
Jedoch war ich anfänglich vom Geschmack und den verfügbaren Rezepten nicht allzu sehr überzeugt. Also musste ich selber ran …
Es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten das Fleisch in einer Bolognese Sauce durch eine vegetarische Alternative zu ersetzen. Ich habe es mit zerbröseltem Tofu, Seiten  und Sojageschnetzeltem ausprobiert. Was mich jedoch geschmacklich am meisten überzeugt hat ist Sojagranulat. Man bekommt es mittlerweile nicht nur in speziellen Geschäften, sondern auch in vielen Supermärkten, sowie alle anderen Zutaten auch. Das macht die ganze Sache um einiges einfacher. Ich weiß selber wie mühsam es manchmal sein kann, wenn man durch unterschiedliche Geschäfte muss, um irgendwelche unüblichen Zutaten zu finden. Deshalb bin ich so glücklich darüber, dass es in den Supermärkten immer mehr Auswahl an vegetarischen und veganen Produkten gibt.

Zucchinispaghetti … auch ein Trend, den man ständig und überall sieht. Bei mir hat es diesmal etwas länger gedauert, bis ich das ausprobiert habe. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass rohe Spiralzucchini auch nur annähernd so gut sein können wie normale Spaghetti. Als ich es nun doch ausprobiert habe, war ich wirklich überrascht und zwar positiv! Es zahlt sich sowas von aus, sich so einen Spiralschneider zuzulegen und nein, ich werde nicht dafür bezahlt das hier zu schreiben! 😉 Man spart auf diese Weise nicht nur Kalorien, sondern auch Zeit!
Wenn ich die Sauce zubereite, mache ich meistens gleich die doppelte Menge und friere die Hälfte davon ein. So habe ich immer ein tolles Essen, wenn ich wieder einmal keine Zeit habe zu kochen!
Verwendet für den Rotwein in der Sauce niemals irgendeinen Rotwein, sondern immer einen, den ihr auch trinken würdet!

Bolognese Sauce mit Zucchinispaghetti

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Portionen: 6 Dauer: 40 Minuten

Zutaten

  • 150 g Sojagranulat
  • 2 EL Suppenwürze
  • 150 g Karotten
  • 70 g Knollensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 200 g Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein
  • 300 g passierte Tomaten
  • 6 EL Hefeflocken
  • 1 EL Senf
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Basilikum
  • Öl zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2-3 Zucchini + Spiralschneider

Zubereitung

1

600 ml Wasser mit der Suppenwürze in einem Topf vermischen, aufkochen und das Sojagranulat dazugeben. Das Sojagranulat kurz kochen lassen und danach vom Herd nehmen und zugedeckt 5 Minuten stehen lassen.

2

Sojagranulat durch ein Sieb abtropfen lassen und dabei die Suppe in einer Schüssel auffangen. So viel Suppe wie möglich aus dem Sojagranulat ausdrücken.

3

Karotten, Knollensellerie, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfelig schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Sojagranulat darin bei mittlerer bis starker Hitze anbraten, bis es Farbe bekommt. Wenn man nicht so viel Suppe ausgedrückt hat, kann es etwas länger dauern.

4

Nun Karotten, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und 10 Minuten weiterbraten. Dabei immer wieder umrühren.

5

Tomatenmark dazugeben und gut mit der Masse vermengen. Das Ganze mit Rotwein ablöschen und köcheln, bis die Alkoholwolke verflogen ist.

6

Nun die passierten Tomaten, Hefeflocken, Senf, Paprikapulver und Kräuter dazugeben.

7

Abschließend die übrig gebliebene Suppe aus dem Sojagranulat dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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2 Kommentare

  • Reply
    Daphine Torkildsen
    20. Oktober 2017 at 16:41

    Ahh! Endlich einen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema gefunden! Vielen lieben Dank! 🙂

    • Reply
      jelena
      23. Oktober 2017 at 12:16

      Das freut mich! 😉

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